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Ein Monat lang habe ich in Malaga, dem Süden Spaniens, Urlaub gemacht mit einer Freundin. Wir haben eine Menge netter Leute kennengelernt und hatten Spaß, interessante Gespräche und durchtanzte Nächte. Ich hätte mich damit zufrieden gegeben, doch dann kamst du und ich wusste dass ich die ersten 3 Wochen nicht zum besten genutzt hatte.
Anfang der Woche Numer 4 saßen wir mitten in der Nacht zu ungefähr 20st auf dem Strand und da habe ich dich zum ersten Mal gesehen. Du hast mich angestarrt, ganz schamlos angestarrt und ich bin deinem Blick ausgewichen, weil ich mir rein äußerlich dachte, dass genau du NICHT der Mann bist den ich mir für einen Urlaubsflirt erwarte. Abefucktes Gewandt, längere Haare, offensichtlich ein Typ der nur die lockeren Seiten des Lebens sieht.
Zwei Tage später waren wir wieder dort und du warst da und hast dich zu mir gesetzt um dich mit mir zu unterhalten. Du hast dich vorgestellt als Stephen, als Stephen von Schottland, als Stephen der Bücher und Gedichte schreibt, als Stephen der Französisch und Spanisch studiert, als Stephen der fest an Gott glaubt- als jemand der mir so ähnlich ist, dass ich ganz hin und weg war. Wir haben uns die ganze Nacht unterhalten und je mehr du geredet hast, umso schöner bist du geworden. Du hast den Sand in deine Hände genommen und auf meine rieseln lassen. Ich glaube niemand konnte jemals erotischer mit Sand spielen als du.
Wir haben uns öfter getroffen, haben eine Romanze gehabt die nur von wenigen Tagen war und dann war es auch schon so weit dass ich mich von dir verabschieden musste. Gesagt habe ich nichts, sonst hätte ich nur geweint. Ich habe dich einfach noch einmal umarmt um die Wärme deiner Haut nicht zu vergessen, noch einmal an dir gerochen und versucht mir jeden Milimeter deines Körpers einzuprägen.
Jetzt bin ich zu Hause in meiner kalten, grauen Großstadt und habe Angst dass ich mich in ein paar Monaten nicht mehr an deine Haut, deine Augen, deinen Geruch erinnern kann und das Schlimmste: das es dir genauso geht.
rouge3
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