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Liebeskummer: Trennungsschmerz [Samstag, 26.Januar. 2002 @ 04:11:14 CET]
Geschrieben am Samstag, 26.Januar. 2002 @ 04:11:14 CET von Kai
Erstellt von Kai
Liebeskummer Immer häufiger und schneller trennen wir uns in dieser schnellebigen Zeit. So gut wie jeder muß mehrmals im Leben erleben, daß Beziehungen in die Brüche gehen, Menschen, die plötzlich nicht mehr länger an unserer Seite gehen wollen, uns enttäuschen, betrügen oder nicht mehr die nötige Aufmerksamkeit schenken. Jährlich trennen sich in Deutschland circa zweihunderttausend Ehepaare und ca eine halbe Mio. zusammenlebende Paare. Auf der Liste der schlimmsten Streßfaktoren rangiert Liebeskummer als Folge von Trennung auf Platz zwei (nur noch übertroffen vom Tod des Lebenspartners).

Trauer aufgrund eines Todesfalls wird allgemein als Grund für schweren emotionale Probleme akzeptiert. Über Liebeskummer geht unsere Umwelt hingegen oft mit Schulterklopfen und Sprüchen wie "Er/Sie war es sowieso nicht wert" , „Du warst viel zu gut für ihn...“ oder "Andere Mütter haben auch schöne Töchter" hinweg.

Der Psychologe Martin Weiser fand bei einer Befragung von Betroffenen heraus, daß der Trend inzwischen dahin geht, den Kummer zu unterdrücken und zu verharmlosen. Der wohl schlechteste Umgang mit Herzschmerz! Dadurch verlängert sich die Leidenszeit.

Die Begründung warum Liebeskummer als typisch weibliche Domäne gilt, liegt wohl daran, daß über 90 Prozent der Frauen über ihren Kummer reden –und lediglich 30 Prozent der Männer.

Da aber 80 Prozent aller Trennungen von Frauen ausgehen, sind die Männer weitaus öfter die Verlassenen.

Ein allgemeingültiges Gegenmittel für Trennungsschmerz gibt es nicht. Er ist der Preis, den wir für die himmelhochjauchzenden Freuden des Liebesrausches und Rosabrilletragens bezahlen müssen. Besonders das Zerbrechen der ersten Liebe beeinflusst in nachhaltiger Weise. Fast immer die folgenden Beziehungen Auch später leiden wir noch – aber frühere Erfahrungen mit ähnlichem Leid statten uns nach und nach mit individuellen Bewältigungsstrategien aus. Und der Erkenntnis, daß die Zeit nicht alle Wunden heilt, aber einen seelischen Abstand schafft.

Bewältigung des Verlustgefühls in typischen Phasen ab:

1 Verleugnung: Panik und Hoffnung auf Rückkehr wechseln einander ab. Beruht vielleicht alles auf einem Mißverständnis?

2. Chaos: Es steht fest meine Liebe ist gescheitert. Schmerz, Sehnsucht, Wut, Angst vor der Einsamkeit und das Gefühl, versagt zu haben, geben sich die Hand. Abwechseln wird der (Ex) Partner beschimpft, um dann im nächsten Augenblick wieder die Schuld bei sich selbst zu suchen.

3. Selbstmitleid: Das Chaos beruhigt sich, eine depressive Grundstimmung stellt sich ein. Die meisten versuchen in dieser Zeit, Zerstreung zu finden und sich abzulenken.

4. Neuorientierung: Endlich gewinnt man etwas Distanz. Die Schuld am Scheitern wird nicht mehr nur beim andern oder sich selbst gesucht, sondern bei beiden. Langsam beginnt die Suche nach neuen Lebensinhalten.

5. Anerkennen: Die Vergangenheit schmerzt noch, wird aber als Teil des eigenen Lebens akzeptiert. Man beschließt, Lebensänderungen und aus den gemachten Fehlern zu lernen.

Liebeskummer verschlimmert sich nicht selten durch Gemeinheiten, die sich ehemals Verliebte einander antun, besonders in den ersten beiden Phasen Man beginnt sich von eigenen Schuldgefühlen abzulenken und sich nachdem alle gegenseitigen Verpflichtungen hinfällig geworden sind, für Dinge zu rächen, die man einst den Überleben der Beziehung willen hinuntergeschluckt hat. Beide schlagen aufeinander ein – im wörtlichen oder übertragenen Sinne.(Rosenkrieg)

Die harmlose Variante, wenn auch nervende– ist es, Telefonterror zu betreiben, gemeinsame Freunde um Vermittlung anzubetteln oder gar Selbstmord zu drohen.

Übler sind da schon üble Verleumdungen zu verbreiten, gemeinsame Besitztümer beiseite schaffen oder das gemeinsame Kind als Waffe in Form von Besuchsverbot einzusetzen. Der neuste Schrei und wohl übelste Trick der neunziger Jahre ist es den Partner des sexuellen Mißbrauchs am eigenen Kind zu beschuldigen.Meinst mit der Rechtfertigung: Wer mit so mit mir umspringt, wird auch vor einem Kind nicht halt machen.

All diese Reaktionen zeigen wie sehr man noch emotional an der anderen gebunden ist. Jede Bösartigkeit bestätigt den ehemaligen Partner nur in seiner (bisher vielleicht unsicheren) Überzeugung, daß es genau das richtig gewesen ist, zu verlassen. Viel effectiver ist es hingegen, seinen Gefühlszustand vor der Ursache des Kummers zu verbergen. So demonstriert man Persönlichkeitsstärke und es vielleicht ein Fehler war, jemanden, der so viel innere Stärke besitzt, einfach fallenzulassen.

Hier ein paar Tipps um den Kummer zu bewältigen:

 Während Trauerphase 1 + 2: Sich ausheulen, am besten bei guten Freunden. Das erleichtert. Alles, was an die vergangene Liebe erinnert, sofort beseitigen oder wegschließen.

 Während Trauerphase 3: Sich ablenken. Arbeit. Verfolge ein berufliches Ziel, wenn es sein muß, durch Überstunden und auch Wochenendschichten (nicht länger als 8 bis 10 Wochen am Stück). Das bringt sie aus dem Grübeln heraus und schafft Erfolgserlebnisse.

 Während Trauerphase 4: Treibe Ausdauersport. und setze so Glückshormone frei. Finde positive Seiten der Trennung (man sollte sich nicht scheuen diese auch aufzuschreiben): Ausbruch aus dem Alltag, neue Lebensinhalte schaffen und realisieren Pläne machen: Was wollte ich immer schon einmal tun?

 Während Trauerphase 5: Frische alte Kontakte auf und suche neue Bekanntschaften. Auch Flirten ist wieder drin, aber erwarte nicht sofort eine neue große Liebe. Wer mit sich eine Weile allein klar kommt, wirkt attraktiver als Leute, die allein hilflos und depremiert sind.

Wie lange hält Liebeskummer an? Dafür gibt es keine verbindliche Antwort. Wer so tut, als sei nach einer Woche alles gegessen, macht sich selbst etwas vor. Wie lange es dauert, hängt vor allem auch von der Dauer der zerbrochenen Beziehung ab. Nach fünf und mehr Jahren der Wegepartnerschaft wirken die Folgen einer Trennung bei Frauen im Schnitt zweieinhalb Jahre nach, bei Männer eineinhalb Jahre.



 
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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 0)
von Anonymous am Samstag, 08.Juni. 2002 @ 15:28:22 CEST
Ich den Artikel sehr gut und vor allem treffend formuliert.
Ich selbst bin seit 3 Monaten nach 4jähriger Beziehung wieder getrennt.
Diese Tips stimmen absolut, aber es ist verdammt schwer sich so zu verhalten, auch wenn man selbst weis, daß es so richtig ist.
Wie schaffe ich es, daß ich nicht dauernd an ihn denken muß, wie schaffe ich es, daß er mich nicht verletzt, wenn er mir sagt, daß die Neue im 3. Monat schwanger ist?


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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 0)
von Anonymous am Sonntag, 23.Juni. 2002 @ 17:15:43 CEST
Der eine oder andere Aspect dieses Kommentars klingt nicht schlecht. Ich lebe getrennt von meiner Frau seit mehr als einem halben Jahr. Und ich kämpfe noch immer damit, sie verloren zu haben. Wir waren 10 Jahre zusammen und es waren zum Teil wunderschöne Jahre. Sie bedeutet mir nach wie vor sehr viel und ich würde wer weiß was dafür geben, wieder mit ihr zusammen zu kommen. Am schmerzhaftesten sind jedoch Augenblicke, in denen ich mich damit auseinanderzusetzen versuche, alles auch in meinem Kopf zu beenden und abzuschließen. Denn das wichtigste ist, dafür zu sorgen, dass man alles abschließt. Nur wenn man einen Rucksack ablegt und in die Ecke stellt, kann man sich einen anderen umhängen. Und wer weiß, was das Leben so alles bringt. Noch heute im Laufe des Tages können sich Dinge ergeben, die das Leben völlig verändern. Man muss nur darauf vertrauen, dass das Beste für einen passieren wird. Und man sollte auch nie vergessen, dass, wenn eine Tür zugeschlagen wird, sich automatisch eine andere Tür öffnet. Man darf nur nicht so in selbst gefangen sein, diese auch zu sehen. Und man sollte auch nie vergessen, dass uns jeder Schicksalsschlag weiter bringt in der Entwicklung unserer Persönlichkeit. Wenn manches auch auf den ersten Blick schmerzhaft ist, so wird sich eines Tages zeigen, dass es so gut war. Nur nie die Hoffnung und den Mut verlieren. Immer positiv denken und nur nach vorne sehen. Niemals über verschüttete Milch klagen.


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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von Andreas am Donnerstag, 25.Juli. 2002 @ 16:59:18 CEST
(Userinfo | Artikel schicken) http://
Kai,
das ist mit Abstand der beste Kommentar den ich in letzter Zeit gelesen habe.
Er macht Mut.



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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von Mike1 am Freitag, 24.Januar. 2003 @ 08:46:29 CET
(Userinfo | Artikel schicken)
Ich finde den Artikel treffend geschrieben.
Aber es gibt da Punkte zu denen ich etwas schreiben muss.

Wie lange Liebeskummer anhält, dafür gibt es in der Tat keine allgemein gültige Antwort.

Es kommt vor allem auf die Intensität einer Partnerschaft an.

Ich hatte vor etwas mehr als zwei Monaten eine Frau durch das Internet kennen gelernt.
Wir haben uns sofort ineinander verliebt.
Es war eine sehr schöne und aufregende Zeit.
Doch letztendlich konnte ich ihr nicht das geben was sie wirklich wollte. Wir trennten uns.
Davor war ich vier Jahre in einer Partnerschaft.

Zum Vergleich: Mit der Trennung der zweimonatigen Partnerschaft habe ich mehr zu kämpfen als mit der Trennung davor.

Es ist von Vorteil wenn man nach einer Trennung eines geliebten Menschen versucht alle Emotionen bewusst zu durchleben.
Es gibt vier Emotionen. Trauer, Zorn, Furcht und Bedauern. Erst wenn man diese durchlebt hat und man sich an seine frühere Liebe mit einem Lächeln erinnern kann ohne dass diese Gefühle zurück kehren, erst dann ist man bereit für eine neue Liebe. Dafür gibt es keine zeitliche Grenze.
Die Dauer ist bei jedem unterschiedlich.

Jeder, ob Frau oder Mann, erlebt diesen Trennungsschmerz gleichermaßen. Aber sie stehen sich und dem Selbstheilungsprozess in unterschiedlicher Weise im Weg. Sie behindern ihn unbewusst. Dies ist aber ein natürliches Verhalten.

Der Mann sucht sich in vielen Fällen sofort eine neue Frau. Sein Verstand teilt ihm mit das es besser ist sich mit einer neuen Partnerschaft abzulenken.
Aber seine Seele ist noch lange nicht bereit darauf einzugehen. Sein Herz hängt noch an die alte Liebe.
Damit verdrängt er seine Gefühle, erlebt sie nicht bewusst und behindert somit seinen Selbstheilungsprozess. Oft passiert es dann das auch die neue Partnerschaft schnell zerbricht.

Die Frau hingegen ist ebenso verletzt und entäuscht möchte aber im Gegensatz zum Mann für relativ lange Zeit keine Partnerschaft mehr eingehen. Sie blockiert ihren Heilungsprozess in dem sie eine Mauer von Misstrauen um sich herum aufbaut um sich vor weiteren Entäuschungen und seelischen Verletzungen zu schützen.

In beiden Fällen ist es nicht der richtige Weg einer neuen Partnerschaft und Liebe zu begegnen.
Während der Verstand mit sehr hoher Geschwindigkeit vorauseilt hinkt die Seele, also das Gefühlsleben, hinterher. Die Seele lässt lange nicht los von einer alten Liebe während der Verstand uns etwas anderes einreden will. Mit diesen Missverständnis haben die meisten Menschen zu kämpfen. Wenn wir nach einer Trennung wieder mit einem neuen Partner glücklich und in Harmonie leben wollen sollten wir auf unsere Seele hören und ihr den Vortritt lassen.

Im allgeimeinen habe ich die Erfahrung gemacht das Frauen konsequenter in einer Partnerschaft sind als Männer. Wenn sie sich nicht mehr geliebt fühlen und sich auch daran nichts ändert beenden sie die Partnerschaft. Sie können eher eine Weile alleine leben als Männer. Aber auch ihnen wird bald bewusst das es nicht ihr Ziel ist für immer alleine zu bleiben und werden sich früher oder später nach einem neuen Partner umsehen wenn auch mit mehr Misstrauen als Männer.

Dies ist nicht nur meine Meinung sondern ist auch ein grober Auszug aus dem Buch "Mars und Venus & Eros" von Psychologe und Autor "John Gray".



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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von sgl am Montag, 16.Juni. 2003 @ 14:23:35 CEST
(Userinfo | Artikel schicken)
Die Punkte treffen den Nagel auf den Kopf, aber wie auch schon andere hier beschrieben haben ist es schwer (hat ja auch niemand gasagt das es leicht ist) sich an die Tips zu halten. Bei mir (28) ist die Trennung gerade 3 Wochen her, und ich falle von einem Gefühlszustand in den anderen. Mitte Juli wären es drei Jahre gewesen, und wir hatten eigentlich noch "viel " vor (Familie;eigenes Haus etc.).Es stand auch der erste gemeinsame Urlaub an, auf den ich mich riesig gefreut habe. Jetzt fährt sie wahrscheinlich mit Ihrem neuen (unser gemeinsamer bester Freund) in Urlaub. Da bekomme ich zustände. Am besten garnicht drüber nachdenken heißt es immer...
Wir haben uns zusammen eine Existenz (Wohnung, Möbel usw.) aufgebaut und sind erst vor einem halben Jahr in eine neue Wohnung gezogen, anscheinend hatte sie (23) sich da schon gedanken über uns gemacht,wie sich jetzt herausstellte.
Im Moment komme ich kaum klar mit der Situation, sie wohnt immer noch in "unserer" Wohnung, da in der neuen noch renoviert wird,sehe sie also fast jeden Tag, miteinander reden fällt irgendwie immer schwerer..
Kann mich mit meiner Arbeit nur schwer ablenken, es ist kaum möglich mich zu konzentrieren und arbeite langsamer mit mehr Fehlern.
Gehe eigentlich gerne ins Fitnessstudio,doch dort sind wir immer zusammen hingefahren,( errinnerungen).Auch mit unserem "besten Freund". Sie gehen beide dort noch hin.Müßte mir also halt ein neues Studio suchen......oder es einfach mal versuchen dort aufzutauchen wenn sie nicht dort sind.
Sie ist immer noch die ganz große Liebe für mich
Habe angst vor der Zukunft, alleine zu sein..all das
was im Kommentar von Kai geschrieben wurde.
Es tut gut das mal von der Seele "wegzuschreiben",
auch wenn es nur ein kleiner Teil dieses ganzen Chaos ist. Ich mache das auch per SMS,wenn ich es nicht mehr aushalte, es ist dann für mich leichter die Situation wieder in den Griff zu bekommen.


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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 0)
von Anonymous am Sonntag, 23.November. 2003 @ 08:59:40 CET
Ich glaube mein Trennungsschmerz wird nie vorbeigehen. Eigentlich bin ich seit 15 Monaten getrennt, aber immerhin war ich 7 Jahre mit diesem Mann zusammen und ich hätte ihn nicht geheiratet wenn ich nicht wirklich gedacht hätte er ist der Mann meines Lebens. Jetzt bin ich 25 und geschieden.
Die ersten Monate waren die schlimmsten meines Lebens. Ich fühlte mich so allein und wollte nicht in die leere Wohnung und alle gut gemeinten Ratschläge von Freunden hab ich verdammt.
Er tat mir seelisch so weh das ich körperliche Schmerzen hatte und es hat fast ein Jahr gedauert bis ich verstanden hab das er einfach nicht mehr da ist.
Ich hoffe ich kann mich irgendwann mal wieder auf einen netten Mann einlassen ohne das ich ständig Angst haben muss wieder verlassen zu werden. Aber welcher Mann macht sich die Mühe und versucht mein Vertrauen zu gewinnen? Bis jetzt noch keiner und eigentlich denk ich werd ich lieber allein bleiben, denn nochmal möcht ich so was nicht mit machen.
Mittlerweile hab ich mich daran gewöhnt allein zu wohnen, ich bin eben viel mit Freunden unterwegs und versuche das beste daraus zu machen, denn für irgendwas muss diese Erfahrung doch gut gewesen sein oder?


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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von suche (lacabine@email.de) am Donnerstag, 25.Dezember. 2003 @ 22:42:02 CET
(Userinfo | Artikel schicken) http://
ich finde Deinen Artikel sehr gut und richtig ! Vielen Dank !
Nur :die Traurigkeit bleibt bestehen
Ich bin gerade 45 geworden , habe natürlich schon einige Beziehungen hinter mir :davon eine , die 14 Jahre dauerte und nun eine seit 8 Jahren. Mein Partner ist gerade dabei , sich zu überlegen , ob er sich von mir trennen will( eine schreckliche Situiation , da ich glaubte , den Mann meines Lebens gefunden zu haben und natürlich fühle ich mich auch völlig hilflos , denn meine Entscheidung für ihn scheint unumstößlich - sosehr ich auch versuche , ihn unter das schlechteste Licht zu stellen ) . Auch von dem vorherigen Partner mußte ich mir schon sagen lassen , daß an mir nichts auszusetzen sei , daß man(n) mich nicht verlieren wolle , daß ich eine großartige Frau sei ...
Wer sagt mir , was ich anders machen kann , muß ich unweiser werden , ekeliger , egoistischer ...
Wie auch immer , in kurzer Zeit werde ich wahrscheinlich wieder alleine sein und es beginnt von Neuem der von Kai beschriebene Verarbeitungsablauf und natürlich kennt ,man ( oder ich ) die Regeln schon und natürlich weiß ich , daß ich damit die Verletzungen langsam bearbeiten kann und auch , daß neue Erfahrungen auf mich warten und vielleicht auch neue Männer , aber eigentlich würde ich gerne mal eine Beziehung sozusagen bis an mein Lebensende führen dürfen( je älter ich werde , desto höher werden natürlich die Chancen ) - wie nur kann ich das schaffen ?
ich bin offen für Gespräche , Auseinandersetzungen auf jeder Ebene und auch forschungswillig .
Im Moment bleibt für mich nur die Traurigkeit über die Verluste , die ich unwillentlich erleiden muß , das Gefühl ,Mann würde mir das Herz aus der Brust reißen und , daß ich aus reiner Vernunft und Überlebenswillen wieder in die Trickkiste langen werden muß - aber es ist nicht das , was ich wirklich möchte.
Wo ist also der wirkliche Weg ?


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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 0)
von Anonymous am Samstag, 27.Dezember. 2003 @ 08:31:27 CET
Ich habe lange überlegt, ob ich mir hier einmal meinen Kummer von der Seele schreiben soll, aber vielleicht gibt es auch noch andere Frauen, denen es ebenso ergangen ist wie mir. Ich bin jetzt 48 Jahre und kenne meinen Mann seit 30 Jahren und bin seit 28 Jahren verheiratet. Wir haben 2 Kinder und heuer im April hat mich mein Mann verlassen, er sagt, er möchte frei sein und sein Leben genießen, er hat sich eine Wohnung gekauft und lebt jetzt alleine und ist laut seinen Angaben, sehr glücklich. Er hat alles hinter sich gelassen, pflegt auch nur sporadischen Kontakt zu seinen Kindern, was mir sehr weh tut. Anfänglich habe ich immer geglaubt, dass da vielleicht eine andere Frau dahinter steckt, das hat er immer abgestritten und ich muß sagen, ich glaube es mittlerweile auch. Es ist sehr schwer für mich, mit dieser Situation zurecht zu kommen, da wir im Laufe der Jahre einen sehr großen gemeinsamen Bekannten.- und Freundeskreis aufgebaut haben und sehr viel gemeinsam unternommen haben. Wir waren beide sehr jung, als wir uns kennenlernten, für mich war er der erste Mann in meinem Leben und bisher auch der Einzige. Für mich ist jetzt alles zusammengebrochen und ich weiß nicht mehr weiter. Alle Versuche, mit ihm über unsere Situation zu reden und in Erfahrung zu bringen, was der Anlaß für seinen Entschluß war, sind gescheitert, denn er möchte mir nicht die Wahrheit sagen. Er beteuert immer nur, dass ich nichts falsch gemacht habe und dass ich immer eine gute Ehefrau war, aber er möchte jetzt frei sein. Ich weiß auch ganz genau, dass in so einer Situation immer beide schuld sind und mache mir natürlich Vorwürfe und suche die Schuld bei mir. Er war in den 30 Jahre immer ein Macho und hat sich um nichts gekümmert, nicht um die Kindererziehung, nicht um den Haushalt und am Wenigsten um mich. Er konnte nie Gefühle zeigen, ich bekam nie ein "Danke", es war alles selbstverständlich und normal. Alles was ich getan habe, habe ich gerne getan und aus Liebe zu meiner Familie. Ich bin sehr froh, dass ich meine Kinder habe, denn die stehen natürlich jetzt voll und ganz hinter mir und ich kann mich auch auf sie verlassen. Sie lieben ihren Vater aber ganauso, nur von ihm kommt leider derzeit überhaupt nichts. Ich habe ihm auch gesagt, dass meine Türe witerhin offen ist und er jederzeit zurückkommen kann und das weiß er auch, aber zur Zeit ignoriert er mich wie einen fremden Menschen. Wir sehen uns weiterhin 1x in der Woche, weil wir gemeinsam einen Tanzkurs besuchen und das schon seit Jahren, da aber keiner von uns bereit ist, das aufzugeben treffen wir uns dort auch. Die Weihnachten verbrachten wir auch gemeinsam mit unseren Kindern, weil es mir ein Anliegen war und ich wollte nicht, dass er alleine zuhause ist. Ich weiß aber auch ganz genau, dass es für mich nicht gut ist, wenn ich ihn immer wieder sehe, denn ich werde nie abschließen können, solange ich ihn dauernd sehe. Derzeit ist meine Situation so, dass ich ihn vermissse, wenn ich ihn ein paar Tage nicht sehe und wenn ich ihn dann treffe, geht er mir furchtbar auf die Nerven und ich bin froh, wenn ich wieder alleine bin. Meine Gefühle erleben schreckliche Wechselbäder und mir kommen bei jeder Gelegenheit die Tränen, ich komme einfach nicht los, denn ich liebe diesen Menschen noch immer so und kann mir auch nicht vorstellen, dass sich an meiner Situation etwas ändern wird. Ich gehe sehr viel fort, versuche mich abzulenken, unternehme sehr viel, aber überall wo ich hinkomme, fehlt er mir, es ist als ob mir ein Körperteil amputiert wurde. Ich habe auch in meiner Wohnung viele Änderungen vorgenommen und auch versucht an mir einiges zu ändern, aber ich komme einfach nicht los, er ist immer in meinen Gedanken, wenn ich einschlafe und wenn ich munter werde. Ich weiß, dass man 30 Jahre nicht von einem Tag auf den anderen vom Tisch wischen kann, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es für ihn so einfach ist. Aber wie schon gesagt, er ist leider ein Mensch, der keine Gefühle zeigen kann und auch nicht darüber redet. Ich hoffe halt noch immer, dass irgendwann der Tag kommt, wo er zur Besinnung

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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von anubis007 am Freitag, 26.März. 2004 @ 17:44:18 CET
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Super Artikel, doch leider hilft er mir in meinem augenblicklichen Schmerz nicht weiter. 3 Monate vor unserer Silberhochzeit hat meine Frau mich gestern verlassen. Würde gerne mit der Verfasserin des vorherigen Artikels in Kontakt treten. Da unser "Schicksal sehr ähnlichn ist, könnte vielleicht ein Gedankenaustausch jedem ein bißchen helfen.


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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von katharina01 am Sonntag, 20.Juni. 2004 @ 21:51:38 CEST
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es hat mir etwas geholfen die Komentare hier zu lesen, auch wenn ich Angst davor habe, weil ich nicht weiß wie lange dieses schreckliche gefühl anhält. Nachdem was hier so steht, bin ich in der ersten Phase, das heißt ich muß noch lange mich quälen. Ich erlebe dieses Gefühl zum ersten Mal, nenne es aber nicht Glück deswegen, denn am liebsten möchte ich dieses gar nicht erleben. ich war mit ihm 3 Jahre zusammen, ich weiß, dass ich auch viele Fehler gemacht habe, aber so einfach die Beziehung zu beenden(vor 2 Wochen) das verstehe ich einfach nicht. Er sagt, er will sich jetzt nur auf sich konzentrieren, und unsere Beziehung war sowieso keine Liebe. Wie kann er das jetzt so sagen, das war doch liebe, er hat mich geliebt, das habe ich doch jeden Tag gespürt. Ich war für ihn wie eine Göttin, er hat mich auf Händen getragen und alles für mich gemacht. Hat das sein Gehirn in der kurzen Zeit verdrängt? Wir waren fast jeden Tag zusammen, wenn nicht, dann haben wir paar mal am Tag stundenlang telefoniert. Es ist jetzt so schwer, ich kann es nicht ertragen in der Wohnung zu sein, weil mich alles an ihn errinnert(auch wenn er seine persönlichen Sachen schon alle weg hat). Egal wo ich bin, ich weiß nie wann mir meine Tränen anfangen zu kullern, es ist so peinlich. Jetzt hatte ich noch Urlaub, ab morgen muss ich arbeiten, ich hoffe, ich schaffe es. Ich habe versucht ihn zu besinnung zu bringen, aber er tut so kühl, als ob ihm unsere Beziehung nie was bedeutet hätte. Aber das hat sie, denn wo ich Schluß mit ihm gemacht habe, kam er bei mir angekrochen und beteuerte mir seine Liebe. Ich gab ihm damals eine Chance und er mir nicht, das ist unfair. Ich kann nichts essen, ich kann an nichts anderes denken, nur an ihn. Jede Sekunde denke ich an ihn, das ist doch nicht normal oder? Essen kann ich nicht, mein Bauch fühlt sich jetzt schon so voll an, ich könnte ständig mich nur übergeben. Er ist jetzt so anders, ich erkenne ihn nicht wieder. Wie kann das nur passiert sein? Wie kann er mich jetzt nicht mehr lieben? Das geht doch nicht so schnell. Ich hoffe immernoch, dass er sich besinnt, auch wenn ich eigentlich weiß,dass er es ernst meint. Wenn ich ihn sehe oder mit ihm spreche, tut es mir nachher immer noch mehr weh, aber der gedanke, den Kontakt zu ihm abbrechen ist unvorstellbar. Ich weiß einfach nicht was das richtige ist. Ich hasse diese Gefühle, die ich momentan habe, ich möchte, dass ich wieder ich bin.


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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von brdietdidi am Dienstag, 18.Oktober. 2005 @ 12:50:03 CEST
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Hallo,

ich finde den Artikel sehr gut und ich denke, dass er im Wesentlich durch meine derzeitige Situation bestätigt werden kann.

Im Prinzip bin ich sämtliche Phasen schon durchlaufen. Leider ist es nicht möglich, sämtliche Erinnerungen beiseite zu schaffen. Denn ich und meine Ex-Frau haben eine gemeinsame 4-jährige Tochter. D.h., wir sehen uns regelmäßig.

Seit kurzem weiß ich, daß meine Ex-Frau sich neu verliebt hat. Und nun fangen bei mir sämtliche Phasen und Fragen wieder von vorne an. Die wichtigste: Was hat der, was ich nicht habe? Die kann man natürlich nicht beantworten, da man Liebe nicht erklären kann.

Das Schlimme ist, daß ich es einfach nicht schaffe, mein Herz für jemand anderen zu öffnen. Obwohl ich seit nunmehr über einem Jahr mehr oder weniger mit einer sehr verständnisvollen, hübschen, eigentlich mir voll und ganz zusagenden Frau 'zusammen' bin, empfinde ich für sie nicht das Gleiche, das ich seit der Trennung für meine Ex-Frau empfinde. Das ist doch verrückt, oder? Seit der Trennung empfinde ich mehr für meine Ex-Frau, als vorher!

Naja, meine Ex-Frau spricht von definitiver Trennung und so. Auch wenn wir nicht streiten, es trifft mich immer wieder tief ins Herz.

Und wenn es dann auch noch so nebelig und kalt ist, wie heute, dann könnte ich einfach nur heulen...

Vielen Dank fürs zuhören

DiDi


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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von paulinex am Dienstag, 15.November. 2005 @ 18:18:00 CET
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Hallo,

ich suche überall nach Lösungen für meine derzeitige schwierige Lage und bin durch Zufall auf diesen Bericht gestoßen.
In welchr der genannten Phasen ich mich gerade befinde, weiß ich nicht. Immer noch habe ich das Gefühl, in einem schwarzen Loch zu sitzen und sehe keine Möglichkeit herauszufinden.

Ich war drei Jahre lang mit dem Mann zusammen, den ich immer noch als die Liebe meines Lebens ansehe. Er hat sich vor knapp 2 Wochen von mir getrennt, weil er mich nicht mehr liebt.
Wir hatten öfter mal Streit, was mE aber zu einer Beziehung gehört... und es hat sich auch immer wieder eingerenkt. Ich habe immer versucht, es ihm recht zu machen, weil ich seine schlechte Laune nicht ertragen konnte und Streit vermeiden wollte. Ich gebe zu, ich habe mich selbst sehr oft vergessen oder in den Hintergrund gestellt, aber das störte mich nicht.
In den letzten Monaten aber habe ich bedingt durch übermäßigen Stress im Büro nicht mehr wirklich auf die Beziehung geachtet, sondern habe meinen Stress zu Hause abreagiert. Ich habe genörgelt wo es nur geht, wenn nichts erledigt war (ich arbeite den ganzen Tag, er ist zu Hause und hat ab und zu ein paar Stunden zu tun) wie Wäsche aufhängen usw.
Teilweise habe ich ihn als egoistisch angesehen und ich selbst habe ein paarmal mit dem Gedanken gespielt, mich zu trennen. D.h. ich habe mir ein Leben ohne ihn vorgestellt, die Konsequenzen allerdings habe ich nicht bedacht und daher ist meine Traurigkeit jetzt für mich unfassbar schlimm.
Ich bin vom Arzt wegen Depressionen krankgeschrieben, nehme Medikamente und habe auch Angst, meine Arbeit nicht mehr richtig erledigen zu können und evtl. meinen Job zu verlieren.

Ich suche die Schuld für die Trennung alleine bei mir und würde ihm alles versprechen, wenn er nur mit mir zusammenbleiben würde. Ich bin mickrig und ohne Stolz und verabscheue mich selbst für mein Gejammer, das er sich immer wieder anhören muss.
Den Gedanken, dass er mich nicht mehr liebt, nicht mehr begehrt und will, dass ich gehe, halte ich kaum aus.
Ich muss zusammen mit meiner Tochter, um die er sich auch gekümmert hat, ausziehen.
Die neue Wohnung ist nicht weit weg von ihm, in der Hoffnung, er hält sein Versprechen ein, uns oft zu besuchen, habe ich sie gemietet.
Ich kann nichts mehr essen, habe schon etwa 7 kg abgenommen und fühle mich wirklich krank.
Manchmal ist er nett zu mir, manchmal hört er mir zu, manchmal ist er aber auch eiskalt.
Wir schlafen immer noch im gleichen Bett und da kam es wie es kommen musste... gestern haben wir sogar miteinander geschlafen... und ich hatte die Hoffnung, dass er seine Meinung geändert hat.
Weit gefehlt... über diesen "Vorfall" wurde kein Wort verloren und die Umzugsvorbereitungen gehen weiter.

Ich habe die Hoffnung, dass ich seine Meinung ändern könnte, wenn ich mich nur genug um ihn bemühe... er will einfach alleine sein... ohne mich wird er finanziell sehr viel schlechter dastehen.. das macht mir Angst, weil ich mich immer auch um ihn gekümmert habe... Ich werde versuchen, ihn zu unterstützen, wo er meine Hilfe annimmt, nicht nur materiell. Vielleicht kann ich ihm so zeigen, wie viel er mir wert ist und wie sehr ich ihn liebe. Ich will ihn nicht kaufen, das würde er ohnehin nie mitmachen, aber ich habe ihm geschworen, dass ich immer und in jeder Situation für ihn da sein werde.
Eine weitere Angst ist die, dass er sofort eine neue Beziehung eingehen könnte und ich dann ganz aus seinem Leben ausgeschlossen wäre.
Und natürlich die Panik vor dem Alleinsein. Wenn ich mir die Wochenenden vorstelle, an denen ich ganz alleine in meiner Wohnung sitzen werde, muss ich heulen.
Für mich hat diese Beziehung gestimmt, ich wollte einfach ein ruhiges zu Hause haben, wir sind nicht oft weggegangen, haben keine gemeinsamen Freunde... wir waren uns genug und haben die Ruhe genossen. Eigentlich weil er es so wollte, er geht nicht gerne unter Menschen und ich habe mich ihm angep

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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von Jodinio am Donnerstag, 24.November. 2005 @ 17:51:20 CET
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Befinde mich gerade, nach den von Kai beschriebenen Phasen, zwischen 1 und 2. Habe mir bis vor kurzem noch etwas vorgemacht und mich immer wieder Hoffnungen hingegeben.
Die Trennung kam für mich im ersten Moment aus heiterem Himmel. Ich mußte mir 2 Stunden lang meine Fehler von ihr anhören und habe ihr dabei auch noch recht gegeben. Danach bin ich gegangen ohne groß etwas zu sagen. Wir hatten zwei wochen später noch ein Gespräch, bei dem noch ungeklärte Dinge gesagt wurden. Unter anderem habe ich bei diesem zweiten Gespräch schon gewußt, dass ich nicht alleine schuld bin an der Trennung. Dies hatte ich mir zuerst vorgeworfen. Ich habe ihr das dann deutlich gemacht und das Gespräch verlief sehr gut,-zumindest hatte ich den Eindruck.
Sie hat sich grade beruflich verändert und zieht weg. Dies hatte sich seit dem Sommer, wo sie alleine mit einer Freudin im Urlaub war, schon bemerkbar gemacht. Ich bin den neuen Zielen (sie war vorher immer ein sehr häuslicher Typ und hatte mich schon oft mit ihren familiären Zukunftsvorstellungen konfrontiert) mit Verständnis begegnet. Da sie aber einige Zeit, bis die Veränderung kam, mit ihrem leben so unzufrieden war, dass sie oft bedrückt wirkte, habe ich mich leider mit runterziehen lassen und war ihr damit keine große Hilfe.
Doch sie hat ihre Ziele mit nachdruck verfolgt und auch erreicht. Ich habe mich für sie gefreut und sah keine Probleme mehr. Für unsere Beziehung schon gar nicht.
Dann kam aber der Tag, an dem sie mit mir "reden" wollte! Ich glaube, ich habe in diesem Moment schon gewußt, dass etwas schlimmes passieren würde.Sie warf mir vor nie meine wirkliche meineung zu vertreten und noch viele andere Dinge, die zum Teil stimmen. Ich habe zu allem ja gesagt und sie gefragt, was sie für Konsequenzen aus dem Gesagten zieht. Sie wußte es nicht und ich habe miene gezogen. Ich bin erstmal gegangen mit meinen sachen, weil ich in diesem Moment teilweise unter schock stand und in Tränen aufgelöst war.
Dann kam der größte Fehler, der meiner meinung nach letztendlich ausschlaggebend war. Wir haben uns zwei wochen lang nicht von auge zu auge gesprochen. Ich hatte ihr Email geschrieben um ihr zu sagen, dass ich mich ändern will und es auch tue. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich es nicht nur für uns tue, sondern hauptsächlich für mich. sie war mit dem Kontakt per email einverstanden und in der zeit haben wir uns noch weiter von einander entfernt. Wir haben uns in dieser zeit unmerklich gegenseitig verletzt, weil nie über unsere Gefühle gesprochen wurde. Dabei war ich immer der Meinung, dass wir das könnten.
Dann kam irgendwann das Gespräch unter vier augen, wo sie mir mitteilte, das in ihrem Leben momentan so ei Chaos herrscht, dass da keine Beziehung Platz hat. Sie wollte keine "Pause" sondern einen Schlußstrich, weil sie keine Möglichkeit für eine Weiterführung unserer Beziehung unter diesen Umständen wollte. Sie sagte mir ins Gesicht, dass sie sich über ihre Gefühle nicht im klaren sei, aber sie wüßte, das es keine Liebe mehr ist.
Das war ein Argument was ich fast kampflos akzeptiert habe und auch mußte.
Jetzt lebe ich momentan in einer Achterbahn der gefühle, wo Wut, Selbstmitleid, Hoffnung und Trauer sich jede Stunde die Hand geben.
Ich bin aber bereit zu akzeptieren, dass es nicht mehr zu einer Verbindung zwischen uns kommt. Ich muß es, denn dieses Selbstmitleid zerfrißt einen nach und nach. Man kann sich da auch hervorragend hineinsteigern. Ich möchte nicht so wie einige Bekannte enden, die seit der Trennung von ihren Partnern jahrelang ein Häufchen Elend waren.( Sorry an alle die es noch sind!) Aber dieser Wunsch nach einem nicht von gefühlen beherrschten Alltag läßt mich weitermachen in allem Was ich tue!

Das klingt alles sehr vernünftig, was ich schreibe, aber die Träume entziehen sich meiner Vernunft. Und genau da ist der Punkt, den ich nicht abstellen kann. Jede nacht weine ich im schlaf um mich dann tagsüber so gut es geht vom grübeln abzuhalten.

Ich denke, dass dieses schreiben hier für

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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von misterj am Dienstag, 27.Dezember. 2005 @ 21:54:13 CET
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Meine Beziehung ist nun seit gut 3 Wochen zu Ende.
Der Artikel hat mir bei der Bewältigung des Schmerzes sehr geholfen. Ich war erstaunt, wie gut der Artikel meine Gefühlswelt beschrieben hat.
Sogar die Phasen konnte ich in meinem Fall erkennen, auch wenn ich, leider, noch nicht alle durchlebt habe.


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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von casy am Freitag, 23.Juni. 2006 @ 11:30:52 CEST
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Hallo zusammen,

ich habe auch Schmerz

aber mein Partner läßt mir nicht mal die Luft zum atmen und nachdenken.

Wenn ich nur ein paar Tage versuche nach einigen wirklich schlimmen Attaken gegen mich meine Existen und sogar der absichtlichen zerstörung meiner Arbeit dann erts mal wieder Luft zu holen.

Er schiwngt permanetn zwischen aggression und entschuldigen. All das hier zusammen zu fassen sprengt den Rahmen. Daher nur kurze Eckpunkte. Wir leben im Ausland zusammen da er noch keine Arebite hier gefunden hat ist er zur Ziet abhängig von mir. Da bekomme ich am meisten zu spüren. Er behauptet das Geld das ich verdiene sei seines, da wir hier gemeinsam eine Firma haben. Aber nur ich arbeite. Mein Partner mischt sich zwar in alles ein aber er arbeitet nichts. Diese Firma wurde gegründet damit wir hier eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen, die man hier braucht und nicht für Arbeit wie er genre nun so tut. Er wollte hier in das Land ich habe die Sprache inzwischen recht gut gelernt er obwohl er länger hier ist noch immer nicht. Er verlangt das ich ihm zu helfen habe da ich ja besser hier klar komme. Ich hatte eine Trennung von Ihm in der er mich tyrranisierte er hat mich angezeigt das ich ihn umbringen wollte, hat behauptet ich hätte sein geld und Bankunterlagen gestohlen und eine Frau aus dem Intenet so mit gemeinen Lügen gefüttert das Sie meinte ich hätte meinem Mann um sein gesamtes Geld gebracht." Das er nicht hatte" und ich sei eine Heiratsschwinderlin. Sie hat dann begonnen meine Arbeit zu zerstören und mich zu tyrannisieren. Wir haben uns auasgesprochen und ich habe durch Zufall die Korrespondenz zum teil meines Mannes mit der Frau gelesen. Er war nicht verliebt Sie aber schon. Ich hatte trotz Trennung weiter alles bezahlt und auch dafür gesorgt da er alles hat was er braucht. Er hat ncihts getan sich nur beschwert das es eine Frechheit sei ihn wie e es nennt mit einem Taschengeld ab zu speisen.. Das dies aber in die Tausender geht verschweigt er . ich habe 2 Kinder und vernachlässige beide seit ich mit Ihm zusammen bin, da er auch schon zu Beginn große Finazielle Nöte hatte und seine Firma pleite ging. Ich habe geholfen wo und so gut ich konnte. Das danke bekomme ich nun. Ich wurde hier berits merhfach bedroht rausgeworfen und werde permanten beschimft das ich ein Verbrecher sei eine Betrügerin und er anrecht auf MEIN GELD hätte, da er ja keines mehr hat und es mir hier besser geht.. Nach dem Motto ohne mich wärst DU ja nicht hier und hättest nicht die Arbeit hier... Naja ich habe Ihn erst mit 38 kennen gelernt und bin jetzt 41 also habe davor auch gelebt und zwar auch im Ausland und immer schnell Anschluss Sprache und Arbeit gehabt. Er lobt immer meine Energie meine schnele Auffassungsgabe. Aber wenn es ihn sebst betrifft und ich es wage etwas zu kritisieren bin ich plötzlich der letze Abschaum und Dreck. ich habe Ihmgesaggt das ich gehe wnen er sich nicht ändert. Doch spätestens nach 5-7 Tagen kommt es wieder dazu sobald man es wagt etws zu Ihm zu sagen das Ihm nicht in den kram passt wird er beleidigend und bösartig bedrpht mich dann mit allem möglichen. da er ja ashdcon so git wie alles an seinen Drohungen umgesetzt hatt bedroht er mich jetzt mit der letzen Variante. Er will nun öffentlich machen wer ich " Wirklich sei" und meine Freudn mal wie er es nennt über mich aufklären. ich glaube nciht nur da das Liebeskummer ist er ist meiner Ansicht nach bescheuert und krank. ich habe 2 Kinder 6 und 17 Jahre die große ist nicht mit gekommen weil Sie shcon bevor wir ausgewandert sind sagte e ist ein idiot und ich mag Ihn nicht. Wir bzw. ich lebe nun seit 1,5 Jahren hier und arbeite seit über 1 Jahr erfolgreich. Jedoch wurde das nun zerstört und ich muss auch nun schuaen wie es weiter geht. ich möchte mich nun entgültig trennen aber bei dem Versuch dieses friedlich zu tun endet es nur in enreuten Drohungen und masiven Beschimpfung und gebrülle. ich verlasse den raum er rennt hinter mir her ich schließe die Türe und wenn er meint das sei sei recht versucht er of

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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von Dany303 am Dienstag, 18.Juli. 2006 @ 06:16:34 CEST
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Meine Freundin hat vor 3 Tagen mit mir schlussgemacht :(

Zuvor hatte ich schon 2 mal schluss gemacht aber immer wieder aufs neue versucht. Sie hat sich nichtmehr geliebt gefühlt und sich sehr schnell ersatz gesucht. Ich hab es in dem Sinne gemerkt das sie mir kaum noch Beachtung schenkte, kaum Zeit für mich fand usw. das tat mir sehr weh. Habe den Fehler dann gemacht ne Zeit lang auch sie in der gleichen form zu beachten was garnich gut ankam und es tut mir sehr leid.

Wir waren 1 Jahr und 4 Monate zusammen, Unseren Jahrestag hatten wir auf valentinstag gesetzt auch wenn der tag etwas zu spät ist , wir wussten den genauen Tag nicht und ich bereuhe es ihn erst festgelegt zu haben als er vorbei war. Sie machte mir ein Geschenk, das ich besser verstecken sollte, da es ihre liebe zu mir ausdrückt :( Ich habe ihr keins gemacht, Die Fernbeziehung hat es mich im hintergrund vergessen lassen und ich hätte mich verloben sollen.

Stellt euch einen heulenden 19 jährigen Tastaturbediener vor hehe :)

Ich glaub deswegen fühlte sich sich nichtmehr geliebt, darauf folgte direkt ein 4 wöchiges praktikum ohne zeit für "uns" und sie hat sich andere gesucht die sie bestätigen. Ich hab es bis zur Trennung nicht begriffen warum sie sich einfach wen anderes sucht der sie bestätigt. Ich beschuldigte sie ständig, mich ihr egal zu sein usw. und vertraute ihr nichtmehr weil ich ja merkte, dass es was anderes gab. Sie fing dann auch an zu lügen, wir wollten neuanfangne und wie ich später erfuhr machte sie einen tag später mit nem anderen rum.

Naja es ist hier nicht 1/10 von all dem, aber ich musste mir das von der seele schreiben. Ich würde alles für sie tun aber nun ists zu spät :(

Ich wünschte meine Liebe zu ihr könnte erlöschen,
ich glaub ich hätte dann keine Probleme mit der
Trennung.

Gruß
Daniel


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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von michael-p am Freitag, 26.Januar. 2007 @ 08:55:00 CET
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Ich habe heute morgen einfach "Trennungsschmerz" gegoogelt und bin hier gelandet.
Warum?
Nach einer 13 Jahre andauernden (aus meiner Sicht meistenteils sehr schönen) Beziehung (davon knapp 11 Jahre Ehe) scheint jetzt eine Trennung unvermeidlich. Dieses Damokles-Schwert schwebte bereits längere Zeit über mich, aber nun ist wohl der sehr schmerzhafte Zeitpunkt gekommen. Natürlich habe ich immer versucht diesen Moment (bzw. den Gedanken daran) zu verdrängen. Wie heißt´s da so "schön": "Die Hoffnung stirbt zu letzt." Ich bin aber noch nicht so weit, die Situation zu akzeptieren. Die Vorstellung, nicht mehr bei meinen Lieben zu leben, bricht mir das Herz. Ich habe das Gefühl, dass ich mittendurch zerrissen werde. Es ist ja nicht nur die anbahnende Trennung von meiner Frau, sondern auch, dass ich in Zukunft wohl meine kleine Tochter (6) nicht mehr jeden Tag sehen werden kann. Dadurch wird der Schmerz mindestens verdoppelt. Ich liebe unsere Tochter über alle Maßen. Jedes Mal wenn ich sie sehe, quält mich der Gedanke, dass so etwas Wunderbares aus unserer Liebe entstanden ist. Und was die Situation noch umsomehr verschlimmert, ist die Tatsache, dass mein Arbeitsplatz ca. 60km von "zuhaue" entfernt ist. Die finanzielle Situation erlaubt wahrscheinlich nicht, dass ich mir einen neue Bleibe in der Nähe meiner Familie suchen kann. Die Kosten würden einfach den Rahmen des Möglichen sprengen. Das wiederum bedeutet, dass ich mein Kind noch weniger sehen werden kann. Und da habe ich die Befürchtung, dass sich auf Dauer auch meine Tochter von mir "entfernt". Ich glaube, daran würde ich erst recht zerbrechen! Es ist ja nicht so, dass meine Frau und ich uns ständig streiten oder gar bereits hassen würden. Nein eigentlich eher im Gegenteil: Wir gehen sehr freundlich und mit Achtung miteinander um. Nach aussen geben wir bestimmt das Bild einer harmonischen Beziehung ab. Abgesehen von den kleinen und üblichen Auseinanersetzungen gibt es tatsächlich keine Spannungen. Aber leider fehlen meiner Frau auch die positiven Spannungen, soll heißen: aus der Liebe wurde Freundschaft. Und das reiche wohl nicht mehr für eine Ehe aus. ich empfinde allerdings mehr als Freundschaft für meine Frau, ich liebe sie. Aber sie ist sich ihrer Gefühle mir gegenüber seit geraumer Zeit nicht mehr sicher. Woran das liegt? Ich denke, dass dazu auch immer zwei gehören. Ein Grund meinerseits wird sein, dass ich wohl nie in ausreichendem Maße dazu in der Lage war, ihr meine Liebe zu zeigen, ihr zu zeigen, wie ich sie begehre, ihr zu zeigen, wie "wertvoll" sie ist. Ich fürchte, hier beweist sich eine Unfähigkeit, zu meinen Gefühlen zu stehen, sie ungebremst zu zulassen.Ich weiss, dass ich daran arbeiten muss (wahrscheinlich geht das nicht ohne professionelle Hilfe). Aber ich habe in der Tat Angst vor solch einem Schritt, wer weiss, was dabei alles zu Tage tritt. Ob ich das alles verkraften kann...
In den letzten Tagen (insbesondere nach dem sie es ausgeprochen hat, dass sie jetzt die Trennung will) schwanke ich zwischen den unterschiedlichen Gefühlen hin und her: Angst, Trauer, Wut und irrer Schmerz. Ich wünsche mir so sehr, dass ich aufwache und es war alles nur ein schrecklicher Alptraum!


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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von drosophila am Freitag, 09.Februar. 2007 @ 23:12:55 CET
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Hallo!

Ich stecke in einer völlig verzwickten Situation:
Ich bin seit fast 7 Jahren mit meinem Mann zusammen, seit fast 6 Jahren verheiratet, und wir haben einen 5jährigen Sohn. Unsere Krise fing eigentlich so richtig typisch an: mein Mann konnte den Schritt von der 2er zur 3er Beziehung (sprich Paar zu Familie) irgendwie nicht machen und war mit der Vaterrolle völlig überfordert. Dazu muss ich noch sagen, dass sein Vater die Familie verlassen hat, als er noch ein Baby war, und er nie eine Vaterfigur als Vorbild hatte. Darüber hat er sich immer beklagt...

Obwohl ich nach der Geburt und in der ersten Zeit körperlich am Ende war, musste ich, anstatt Hilfe von ihm zu erhalten, mich auch noch um ihn kümmern, weil ich ständig Angst hatte, dass er auch gehen könnte! Ich fühlte mich sehr allein!!

Vor 2 Jahren haben wir uns dann zum ersten Mal mit einer evtl. Trennung auseinander gesetzt, uns dann aber dazu entschlossen, zusammen zu bleiben. Letzten Herbst, ich fand eigentlich alles normal, kam er von einer Numerologin nach Hause mit der Nachricht, wir müssten uns vorübergehend trennen!!! Ich fiel aus allen Wolken, zumal er sich das wirklich ernsthaft überlegte (und somit mehr auf sie hörte als darauf, was wirklich zu Hause abging)!!! Seither war eigentlich nichts mehr wie vorher, mein Urvertrauen war völlig erschüttert...

Wir haben dann eine Eheberatung begonnen, wo wir aber immer nur um den heissen Brei rumgeredet haben (wir hatten immer Angst, etwas zu sagen, weil es das Ende hätte bedeuten können, was aber scheinbar beide trotz allem doch nicht wollten). Aber vor 3 Wochen hat ihn der Therapeut so sehr provoziert, bis er gesagt hat, er wolle sich trennen. Er scheint zuvor schon wochenlang daran herumstudiert zu haben; mir hat er jedoch nie einen Ton davon gesagt - ich bekam es mit voller Wucht vor dem Typen um die Ohren geknallt!!! Ich war total geschockt, und obwohl ich auch schon öfters davon geträumt hatte, nicht mehr ständig in diesen blöden Mustern leben zu müssen und frei zu sein, habe ich in diesem Moment gemerkt, dass ich ihn nicht verlieren will, und dass wir das schaffen können.

Zu Hause hat er mir dann gesagt, dass wir ihm trotzdem sehr wichtig sind, dass ihm diese Entscheidung nicht leicht gefallen sei, und dass er sehr darunter leide, aber dass seine Gefühle momentan total blockiert seien und er erst mal wieder zu sich selber finden müsse. Er suche sich eine Wohnung im gleichen Dorf, damit er weiterhin viel Kontakt zu seinem Sohn habe, und er sei immer für uns da, wenn wir ihn brauchen. Allerdings vermute ich da, dass er nur sein schlechtes Gewissen beruhigen möchte...

Das war vor 2 Wochen; er hätte dann eine Wohnung gefunden, wollte sie aber plötzlich nicht mehr; dies und jenes hätte ihm nicht gepasst. Wir haben es damals unserem Kind jedoch schon gesagt, damit dann nicht alles so unvorbereitet auf ihn einstürzt.

In diesen 2 Wochen hat sich dann der Alltag wieder eingefunden; mit dem einzigen Unterschied, dass wir jetzt plötzlich wieder offen miteinander reden konnten und uns auch wieder respektierten. Und wir haben sogar noch einen wunderschönen Ausflug zusammen gemacht. Er kam nach der Arbeit plötzlich früher denn je nach Hause, hat mich plötzlich wieder auf den Mund geküsst - kurzum, ich habe wieder starke Hoffnung gehegt und ihn darauf angesprochen und ihm auch mehrmals gesagt, dass ich die Trennung als falsch ansehe und denke, dass wir die Chance nutzen sollten.

Von ihm kam dann die Antwort "Ja, es ist viel schöner jetzt, aber es ist ja schon komisch, dass es gerade jetzt plötzlich geht. Ich will immer noch eine Wohnung!"

Ich meine HALLO - habe ich was verpasst?!? Ist das noch normal?!? Ich habe ihm dann gesagt, er solle bitte auf der Stelle ausziehen, ich hielte das nicht mehr aus (auch für den Kleinen ist das ja auf Dauer sehr verwirrend!!!). Jetzt hangelt er sich so von Gästebett zu Gästebett, und scheint jetzt plötzlich auch eine Wohnung gefunden zu haben, die ih

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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von Danny31 am Freitag, 06.Juli. 2007 @ 10:57:30 CEST
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Habe heute morgen aus gegebenem Anlass "Trennungsschmerz" gegoogled und bin hier gelandet.

Mein Problem und meine Schmerzen muß ich allerdings genau von der andern Seite (...von dem DER sich trennt) betrachten....

Ich habe mich gestern von meiner Freundin getrennt. Gut, es waren "nur" zweieinhalb Jahre, dennoch viel mir dieser Schritt unendlich schwer. Bevor ich diesen Schritt ging, war mir alles glasklar. Zu wenig aufrichtige Gefühle, unerfülltes Sexleben und das Gefühl, meine Freundin einfach nicht mehr zu lieben....

Heute sehe ich mich in einer absolut emotionalen Achterbahnfahrt... Ich habe mein "Schatzi" weggeschickt, ich habe alles was wir geplant haben über den Haufen geworfen, ich habe uns zurück in die Einsamkeit katapultiert ect. Es fühlt sich kein bißchen anders an, als verlassen zu werden und es ist schon gar keine Erleichterung zu spüren.... Es ist für mich in keinster Weise klar zu definieren, ob ich mich schlecht fühle, weil ich ihr so weh getan hab, weil ich mich einsam fühle, weil das gewohnte plötzlich verschwunden ist.... Alles was mir vor dem Trennungsgespräch so klar schien, kann ich jetzt nicht mal mehr in Gedanken fassen. Plötzlich fallen mir nur noch die schönen Momente ein und der Schritt zurück scheint von Minute zu Minute das beste zu sein, obwohl mir bewußt ist, daß ich dadurch alles nur noch schlimmer machen könnte. Ich bin mir überhaupt nicht mehr im klaren über meine Gefühle und das was mich zur Trennung bewegt hat, scheint plötzlich so unwichtig und nebensächlich... Spielt mir meine Psyche gerade einen Streich?

Grüße
(der) Danny


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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von slm am Dienstag, 27.Januar. 2009 @ 23:44:37 CET
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Das was da steht ist alles schön und gut, aber trotz all dem will man doch eigentlich ( meistens ) die Schmerzen los werden indem man den Partner für sich zurück gewinnt..

Mein Ex hat gestern Schluss gemacht und ich bin zusammengebrochen. Ich habe noch nie etwas so schmerzvolles erlebt. Ich frage mich nur wieso, wieso es so weit kommen musste wir waren doch so glücklich? Pötzlich hat sich alles komplet geändert. Vielleicht hat er eine neue kennengelernt und findet nichts mehr toll an mir. Ich weiß nicht was ich machen, tuhen, denken soll. Alles ist so schwer. Ich will dieses Gefühl los werden. Schon allein das alles mich an ihn erinnert. Ob ich zu Hause bin oder unterwegs. Überall wo ich hingehe sind Erinnerungen, ich versuche dagegen anzukämpfen aber es fällt mir so schwer nicht an ihn zu denken.
Es war eine Fernbeziehung! Vielleicht hat ihn das gestört?! Das Schlimmste ist, dass ich nicht weiß wieso das so weit gekommen ist. Ich zerbreche innerlich, kann Nachts nicht mehr schlafen, habe mein Telefon immer an meiner Seite in der Hoffnung das er sich meldet.
Ich habe alles gelöscht und weggeschmissen (SMS, FOTOS, Geschenke) aber auch das hilft mir nicht. Ich habe ihn doch über alles geliebt, meine ganze Aufmerksamkeit ihm gewitmet und mit all meiner Kraft versucht ihn glücklich zu machen. Was war mein Fehler?
Es tut so weh, einfach unbeschreiblich..
Bis vor kurzem war ich noch so glücklich... Wir haben das letzte Wochenende zusammen verbracht und es war so wunderschön, alles hat gepasst und jetzt??? Jetzt steh ich ganz alleine da und weiß nicht wohin..
Das Leben ist so hart.. Die Kraft dagegen anzukämpfen fehlt mir einfach, denn ich vermisse ihn zu sehr. Ich habe auch versucht mit ihm darüber zu reden und habe des öfteren angerufen, aber nach einer Weile dachte ich mir OK ES HAT KEINEN SINN MEHR FÜR IHN. Ich wollte ihn nicht mehr nerven und das kleines bischen Stolz das ich noch in mir habe beibehalten..
Ich will ihn zurück aber weiß nicht wie?! Kann mir jemand Tipps geben wie ich ihn wieder zurückgewinnen kann oder wie ich mit der Situation klar kommen kann?? Ich brauche wirklich Hilfe, denn alleine schaffe ich es nicht.. Freunde meinen (wie im Bericht) "Er war es nicht wert, du hast was besseres verdient". Aber das will ich nicht hören ich will ihn nicht verlieren, ich liebe ihn zu sehr.. Bitte helft mir.. BITTE...

LG



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Re: Trennungsschmerz (Punkte: 1)
von kvalor am Mittwoch, 26.August. 2009 @ 09:56:02 CEST
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Hi ihr
Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Habe hier einige Einträge gelesen. Ich selber bin jetzt gerade mal seid 7 Monaten mit meiner Partnerin zusammen. Hatte davor 2einhalb jahre lang eine Beziehung die extrem schlecht lief. Wurde oft betrogen usw. Meine jetztige Partnerin weiss das auch alles und ich bin dem entsprechend ängstlich das sowas nochmal passiert und auch extrem Eifersüchtig. Nichts desto trotz habe ich mich obwohl ich sie schon sehr gerne hab für mich entschieden mich von ihr zu trennen, da ich mit mir selber nicht klar komme. Auf der anderen Seite hab ich riessen angst wieder ganz alleine da zu stehen, da ich sowas wie Freunde schon seid jahren nicht mehr habe. Sie sagte mir Gestern das wenn ich nicht änder das sie sich irgendwann von mir Trennt, und auch vorher hat sie in vielen oft ihre Meinung geändert. Für mich steht irgendwie fest das ich gehen muss auf der anderen Seite hab ich tierisch angst zu gehen. Bin total unglücklich mit der gesamten situation. Habe warscheinlich auch den Fehler oft gemacht nach einer Beziehung gleich in die nächste zu rennen. Ich kann das aber irgendwie auch nicht anders da mich sonst die Einsamkeit auffrisst. Hoffe euch fallen ein paar Kommentare ein würde mich echt freuen.


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