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| Neue Artikel: Keine Hoffnung |
[Mittwoch, 22.Juni. 2011 @ 15:38:56 CEST] |
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Geschrieben am Mittwoch, 22.Juni. 2011 @ 15:38:56 CEST von Anonymous
Erstellt von Anonymous |
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Hallo zusammen!
Mein Name ist Sebastian und ich bin 25 Jahre alt und mein Leben läuft momentan alles andere als gut. Mein Leben ist geprägt von Antrieblosigkeit, orientierunglosigkeit, hoher Alkoholkonsum...etc
Ich weiß nicht wo ich anfangen soll, ich wohne immer noch bei meinen Eltern hatte noch nie einen Job bei dem ich mehr als 800Eur/pro Monat verdient habe. Meine Freundin mit der ich gut 3Jahre zusammen war möchte nichts mehr von mir wissen. Ich komme irgendwie einfach nicht darauf wie ich ein normales, gerergeltes Leben anfangen kann. Manchmal will ich das auch garnicht. Ich weiß das ist keine soziale Einstellung, aber ich kann diese Stimme in meinem Kopf und meine Lethargie einfach nicht beenden.
Der Alkohl der dieses Gefühl natürlich noch mehr bestärkt ist ebenfalls ein riesiges Problem für. Gestern morgen bin ich mit entfernten Bekannten betrunken und auf MDMA (wenn es leichter für mich wäre an Drogen ranzukommen, wär ich wahrscheinlich auch nach dennen süchtig) öffentlich rumgesessen und hab Passanten angepöpelt. Heute, wie soll es anders sein fühle ich mich natürlich schuldig. Mittlerweile hab ich zwar einen Therapeuten, der will das ich auch eine Alkohl-Therapie anfange aber selbst dazu fehlt mir irgendwie die Kraft.
Ich weiß nicht ob ich meine (Ex-)Freundin liebe oder ob ich nur aus bequemlichkeit mit ihr zusammen war. Ich habe immer noch sehr starke Gefühle für sie obwohl wir uns vor gut einem Jahr getrennt haben. Seitdem wohne ich wieder, wie vorher erwähnt bei meinen Eltern.Wir sehen uns zwar noch sporadisch aber mittlerweile möchte sie nach und nach den Kontakt zu ihr überwínden, was ich auch verstehen kann weil ich sie immerwieder wenn ich betrunken bin mit Anrufen belästige, was mir wie üblich dann am nächtsen Tag wieder peinlich ist. Als wir uns mit kennengelernt haben, mit anfang 20, war es irgendwie noch nicht so schlimm, mit mir weil ich gerade mit einer Schule angefangen habe und noch Wind in den Segeln hatte.
Die Schule (2Jahre Fos)war eigentlich das einzige was ich, seit ich 20 bin durchgezogen habe. Für andere Dinge reicht es nicht. Momentan arbeite ich in einem Call-Center und verdiene, wenn es gut läuft 500 EUR im Monat. Ich will nicht reich werden, aber ich will ein gutes, und soweit es geht glückliches Leben führen, und andererseits nicht. Ich habe immernoch irgendwie diese selbstzerstörerischen RocknRoll-Vorstellungen in mir die ich nicht abstellen kann. Habe wenig von Freud gelesen (und verstanden), aber irgendwie würde ich sagen das ich einen starken Todestrieb in mir habe.
Ich weiß einfach nicht weiter. Über jeden guten Ratschlag, wenn man mir den einen geben kann, bin ich dankbar.
Sebastian M.
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