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Liebeskummer: Liebeskummer Part2 [Freitag, 15.Juni. 2007 @ 17:47:57 CEST]
Geschrieben am Freitag, 15.Juni. 2007 @ 17:47:57 CEST von Daydreamer
Erstellt von Daydreamer
Liebeskummer Wie bei vielen Liebesgeschichten, ist es auch bei meiner so, dass diese nicht von heute auf morgen einfach endet.
Im zweiten Teil möchte ich die Geschehnisse der letzten Zeit aufschreiben.
Wenn ihr wieder ein paar Minuten erübrigen könnt, dann bleibt doch einfach da und lest es euch kurz durch.


Wie bei vielen Liebesgeschichten, ist es auch bei meiner so, dass diese nicht von heute auf morgen einfach endet.
Im zweiten Teil möchte ich die Geschehnisse der letzten Zeit aufschreiben.
Wenn ihr wieder ein paar Minuten erübrigen könnt, dann bleibt doch einfach da und lest es euch kurz durch.


Nachdem ich mich das letzte Mal bei ihm ausgeheult hatte, ich war ziemlich stark betrunken, machte ich mir ziemliche Gedanken, wie es nun weiter gehen sollte.
Da er momentan ein Praxissemester, kommt er nur ca. einmal im Monat hier her.
Jedenfalls wusste ich nicht, wann er das nächste Mal wiederkommen würde.
An einem Mittwoch unterhielt ich mich auf unserem Campus mit einem ehem. Mitbewohner, den ich zufällig getroffen hatte. plötzlich sah ich wie Kevin (Namen hab ich mal geändert) um die Ecke kam und auf mich zuging. Innerlich habe ich so gekocht, weil wir mal abgemachte hatten, dass er mir ruhig sagen kann, wenn er her kommt. Im nächsten Augenblick dachte ich mir dann aber schon wieder, er ist doch nicht verpflichtet mir seinen Terminplan zu schicken. Erst als er wirklich direkt neben uns war, fiel ihm auf, dass ich das ja bin und warf mir und meinem ehem. Mitbewohner ein Hallo entgegen.
Ich war etwas verunsichert, weil er mich sonst eigentlich immer in den Arm nimmt.
Nachdem mein ehem. Mitbewohner uns verlassen hatte, gingen wir zusammen ein Stück weiter, wobei er mir sagte, dass er noch am selben Tag wieder heim fahren würde. Das erklärte natürlich, warum er mir nichts gesagt hatte, wobei wir noch am Vorabend miteinander gechattet hatten.
Wir wollten dann noch zusammen in unsere Studikneipe gehen, zuvor musste ich jedoch noch in die Bibliothek um etwas zu kopieren. Als ich dann nachkam, war er irgendwie komisch. Er hatte mir immer noch nicht richtig hallo gesagt und wirkte auf mich auch etwas distanziert. Das verunsicherte mich noch vielmehr. Als er dann zur Uni musste, fuhr ich mit einer Freundin nach Hause. Ich erzählte ihr von dem was passiert war und sie öffnete mir die Augen, dass mir eigentlich mal eine richtige Aussprache mit ihm fehlen würde, womit sie auch vollkommen recht hatte. Nach dieser Erkenntnis ging es mir eigentlich wieder recht gut. Später am Tag erfuhr ich leider etwas nicht so schönes, was mit meinem familiären Umfeld zu tun hatte. Erst am nächsten Tag chattete ich wieder mit „Kevin“ wobei ich anfangs etwas wortkarg war. Ich erzählte ihm was passiert war. zuvor hatte ich ihm eine Email geschrieben, dass ich mich gerne mit ihm aussprechen möchte.
Wir chatteten ziemlich lange und er konnte mich wieder etwas aufmuntern. Mitten im Gespräch rief mich eine Freundin an, zu der ich dann auch später ging. Also verabschiedeten wir uns. Doch als ich 2 Stunden später wieder den Computer anmachte, war er auch wieder ad und schrieb mich an. Ich schrieb einfach nur so aus Spaß: Gibs zu du hast mich vermisst und gehofft, dass ich noch mal wiederkomme.
Diese Aussage beantwortete er mit: Auch ein bisschen…ich red halt gerne mit dir.
Dieses Gespräch lief auch wieder gut.
Am nächsten Tag chatteten wir auch, doch da er davon erzählte, das er was mit seiner Freundin machen würde, ging es mir nicht so gut und ich beendete das Gespräch.
Dann kam der Montag. Drei Tage blieb er und wir wollten uns aussprechen. Nun ja, es war dann auch soweit. Ich war ziemlich nervös, aber ich wollte gewisse Dinge einfach geklärt haben.
ich sagte ihm, dass ich mich fühle, als ob ich noch in der Luft hänge und er auch manchmal Sachen im Chat schreibt, die ich so deuten kann, dass sie für mich sprechen, also gut für mich sind.
Weiterhin sagte ich ihm, dass ich auch überlegt hatte, den Kontakt komplett zu ihm abzubrechen, doch dass ich das nicht kann, weil ich ihn dafür als Person zu gerne mag und viel zu gerne mit ihm schreibe. Ihm ging es nicht anders. Weiterhin fragte ich ihn auch, warum er mit mir etwas gehabt hatte, ob er doch sagte er liebe seine Freundin und er wäre glücklich. Darauf konnte er mir nicht antworten, weil er es selber nicht wusste. Nach einigen gegangenen Metern, beschlossen wir, dass er mich aus seiner ICQ-Liste löschen wollte, um nicht in die Versuchung zu geraten, mich anzuschreiben und dass ich dann für mich entscheiden könnte, ob ich ihn anschreiben möchte oder nicht. Nach weiteren Metern bekam ich jedoch wieder das Gefühl, immer noch in der Luft zu hänge. Da sagte ich zu ihm stop. Ich hänge immer noch in der Luft. Sag mir doch einfach, dass zwischen uns nichts mehr laufen wird. Da sagte er zu mir: Das weiß ich doch nicht.
Ich ritt noch ein wenig darauf herum und sagte dann, sag mir doch einfach wie es ist. Er meinte daraufhin, damit du es kapierst? Ich erwiderte ein ja.
Er schaute auf den Boden und blickte mich dann ganz ernst an und sagte: Ich habe eine Freundin und zwischen uns wird nichts mehr sein. Meine Reaktion war ein Ja das ist doch okay.
Ich muss jedoch ehrlich zugeben, dass es für mich nicht sehr überzeugend rüberkam, da ich ihn erst anstacheln musste und darauf hinschubsen musste, dass er mir das sagt.
Wir unterhielten uns dann noch über andere Sachen und gingen weiter.
Das Gespräch hatte mir echt gut getan und ich schloss daraus für mich, dass er solange er mit seiner Freundin zusammen sein wird, zwischen uns nichts mehr sein wird und er sie für mich auch nicht verlassen wird.
Also begrub ich meine Hoffnungen erst einmal.
Zwei Tage später hatte ich meine erste mündliche Prüfung meines Examens. Da sie super lief, hatte ich das Bedürfnis ihm das zu schreiben, was ich dann auch tat. Es war schön ihm das mitteilen zu können. Aber ich hatte mir auch vorgenommen, ihm einfach mal eine Woche Zeit zu geben ohne dass ich ihn anschreiben würde.

Hey ich sag’s euch, dass war ne verdammt harte Woche. Ich merkte erst mal richtig wie sehr er mir eigentlich fehlte. nach meiner zweiten mündlichen Prüfung, die leider nicht so gut lief, schrieb ich ihn endlich wieder an. das war so befreiend und ich glaube er freute sich auch, dass ich ihn endlich wieder anschrieb. Er gab sogar zu, dass es ihm gefehlt hatte.
Ich wusste, dass er am nächsten Tag wieder herkommen würde und auch über Nacht bleiben wollte.
Für den nächsten Abend hatte ich mir fest vorgenommen, ihn einfach mal in Ruhe zu lassen. Ihm ein bisschen die kalte Schulter zu zeigen, was ich dann auch machte. ich sagte ihm hallo und hielt mich dann die ganze Zeit bei meinen Freunden auf. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen keinen Alkohol zu trinken. Doch wie es dann immer so ist, hab ich es nicht eingehalten. Nach langer Zeit stand ich dann mal neben ihm. Wir begannen und zu unterhalten, wobei er mich in den Arm nahm und mir auch noch einen kleinen Kuss auf den Mund gab (ich bin davon überzeugt, er war selber erschrocken über sich, dass er das getan hatte)
Wir standen dann eine ganze Zeit umarmt da und er begann zu reden. Da er angetrunken war und ziemlich viel sagt und ich betrunken war, konnte ich mir leider nicht alles merken, aber sagte vieles wie: Ich bin ihm sehr wichtig und das wenn es mir schlecht ginge ich ihn jederzeit anrufen könnte oder er würde auch keine Kosten und Mühen scheuen, um herzukommen und es mit mir auszudiskutieren. Weiterhin meinte er auch, dass das was wir hatten wunderschön war und er das nicht missen will und sogar froh darüber sei, dass wenn er seine Freundin schon betrogen hatte, dass wenigstens mit einem Menschen wie mir gewesen sei. (ihr könnt das sehen wir ihr wollt)
Weiterhin sagte er auch, dass es mit mir so anders sei, dass er sich mit Sachen mit mir unterhalten könnte, wie er es mit seiner Freundin nicht könnte und genauso, dass sie gar kein Interesse an Internet hat und so.
Er sprach diesmal auch aus, dass wenn er nicht gebunden wäre, wir shon längst zusammen wären.
Nach einiger Zeit fragte ich ihn, wie es ihm eigentlich bei der ganzen Geschichte ginge, denn wenn man mal ehrlich ist, wenn ich es irgendwann schaffen sollte, mich von ihm zu entlieben, bin ich raus aus der Nummer, aber er muss sich weiter damit rumschlagen. Ich fragte ihn, ob er wenigstens bei sich zu Hause mit jemandem darüber geredet hatte, aber das hatte er nicht. Ich kann das nicht nachvollziehen, man muss sich doch mit jemandem über solche Sachen aussprechen, und wenn es nur ist um einmal eine andere Meinung zu hören, oder?

An diesem Abend hatte es sich aber ergeben, dass sich jemand, den er kennt mit ihm darüber unterhalten hatte. Das fand ich gut, dass er endlich mal jemanden; außer mir, hatte mit dem er darüber reden konnte. Denn mit mir kann er ja auch nicht alles besprechen.
Jedenfalls sagte er mir auch, dass er täglich an mich denken muss.
Mein Problem an der ganzen Geschichte ist, dass ich aus dem Ganzen was er mir sagt und schreibt interpretiere, dass er innerlich immer noch nicht mit sich einig ist, was er wirklich will. Es tut mir selber so weh, dass ich ihm eigentlich nicht helfen kann, genauso wie es ihm weh tut, dass er mir nicht helfen kann.
Ich mache mir jetzt doch wieder Hoffnungen, dass ich nur warten muss, bis er wieder hier ist und weiterstudiert, dass es doch was werden kann oder so, ach es ist sooooo kompliziert.
Ich weiß ihr kennt ihn nicht und ich kann auch nicht alle Gespräche, Ereignisse, Charakterzüge etc. hier wiedergeben, aber mich würde es wirklich sehr interessieren, was ihr dazu sagt.

Falls ihr noch Fragen habt, um etwas besser verstehen zu können, dann schreibt mir doch bitte.

Vielen Dank für eure Zeit

LG Sandra


 
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