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Habe schon seit einigen Wochen Kummer und es irgendwie noch nicht geschafft, wirklich damit klar zu kommen.. ich schildere mal die Situation:
Ich bin 28, habe einen gut bezahlten Job als Konstrukteur und war seit einem Jahr in einer wunderbaren Beziehung, die von einigen Aufs und Abs geprägt war, die ich aber für völlig natürlich gehalten habe. Alles war harmonisch bis vor kurzem: Mein Großvater starb nach langer schwerer Krankheit an Krebs. Meine Großmutter hat sich aufgegeben, und meine Eltern haben ja schon genug Arbeit mit dem Großvater gehabt und haben die Arbeit jetzt mit meiner Großmutter. Aber das schlimmste war, das mich meine Partnerin die Liebe meines Lebens der ich alles gegeben habe verlassen hatte.
Momentan fühle ich mich leer, kraftlos, ausgebrannt, nicht mehr fähig positive Dinge zu erkennen und zu genießen und verfalle völlig dem Pessimismus. Der Hang dazu war zwar schon immer da, aber es hat mich noch nie so belastet wie im Moment. Wobei ich mich selbst unwahrscheinlich stark unter Druck setze. Der Druck, alles richtig machen zu wollen. Sei es beruflich oder privat. Und je mehr Mühe ich mir gebe, desto schlimmer wird alles. Ich konnte immer eine Menge Energie aufbringen, um für die Außenwelt den Schein zu wahren, was mir immer gut gelungen ist bis jetzt. Ich habe das Gefühl jetzt ist der Zeitpunkt, an dem alles über mich einstürzt, ich mich nicht mehr zusammenreißen kann, ich einfach nicht mehr weiter weiß, ich mich wertlos fühle, ich von mir als Person alles andere als überzeugt bin. Ich an mir, so wie ich bin, selbst erhebliche Zweifel habe. Und ich komme dagegen nicht an. Es hat ein wenig von Selbstzerstörung. Ich denke der der Auslöser war jetzt die Trennung von meiner Partnerin. Natürlich hat meine Partnerin keine Lust gehabt, sich ständig von mir runterziehen zu lassen, gegen meine Schwarzmalerei anzukämpfen und mich immer wieder aufzubauen. Ich bin nicht in der Lage mich mit oder für sie zu freuen, selbst jetzt möchte sie mir noch helfen aber ich zerstöre ihr leben noch mit. Und es macht mich wahnsinnig, dass ich nicht weiß, wo dieses Denken und diese Gefühle herkommen. Ich befürchte die Gefühle waren schon vor der Trennung da. Ich versuche zwanghaft meine Partnerin zurück zu gewinnen und werde dadurch unsere freundschaftliche Beziehung total zerstören wenn es nicht schon zu spät ist. Momentan sind meine Überlegungen über den Sinn des Lebens und die Zukunft düster, ich schaue ständig nur in die Vergangenheit und möchte die Schmerzen einfach nur Beenden. Die Schmerzen die ich habe sind nicht leicht zu erklären zumindest die seelischen, körperlich habe ich ziemlich abgebaut. Ich Rauche 1-2 Schachteln Zigaretten am Tag, eigentlich mag ich das rauchen nicht, nein es stört mich sogar aber immer wenn ich am Boden bin rauche ich. Ich esse kaum noch etwas da ich keine Lust verspüre zu essen und habe jetzt schon 8 Kilo abgenommen, ich muss mich regelrecht zwingen zu essen. Nervosität beherrscht mein Tagesablauf, Zwangsgedanken wie „Was wäre wenn“, „Was hätte ich anders machen können“, „Warum immer ich“, „ Warum passiert mir so was“? Das schränkt die Arbeitsfähigkeit natürlich emens ein. Ich sehe gar nicht mehr wie viele Freunde mir zur Seite stehen und mir Hilfe anbieten ich sollte doch eigentlich froh sein, das ich überhaupt noch Freunde habe. Noch nie habe ich soviel nachgedacht über die einfachen kleinen Worte: „GLÜCK“, „GLÜCKLICH“, „ GLÜCKSELIGKEIT“ aber auch über „ANGST“, „ERLÖSUNG“ und „TOD“. Das Stichwort „ANGST“ hat eine besondere Bedeutung für mich z.B. „Werde ich jemals wieder jemanden finden?“, „Werde ich wieder eine Partnerin bekommen?“ „Werde ich jemals eine Familie haben?“ „Werde ich dann wieder Glücklich sein?“. Vieles geht mir durch den Kopf und ich hoffe jemand kann mir helfen um aus dem tiefen Graben herauszuklettern um wieder die Sonne zu sehen vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen.
Ich danke euch schon mal ganz lieb im vorraus! :-)
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