Liebe – Liebe was heißt das – was ist das
Häufig habe ich mir Gedanken gemacht über die Liebe. Was ist das eigentlich, die Liebe?
Ich liebe das Abenteuer! Ist das Liebe?
Ich liebe meine Eltern! Ist das die Liebe
Ich liebe meine Bücher und Musik! Nun hab ich sie, die Liebe!? Keineswegs und doch schon....
Die Liebe zu den oben genannten führt uns schon auf die Spur, ja es ist nur eine Spur der Wahrheit, der Liebe wie ich sie meine. Auch zu meinen Büchern, deren Verlust schmerzt, der Besitz mich erfreut, habe ich Gefühle. Geht es meinen Eltern nicht gut, leiden sie, so leide auch ich.
Die Liebe die ich jedoch meine ist mehr, ist nicht mit einfachen Worten zu beschreiben, ist allumfassend und versetzt den Liebenden in Aufruhr, in höchste Alarmbereitschaft, macht nachsichtig, blind für die 100 kleine Fehler des Geliebten ist wie eine Droge, lässt selbst den härtesten kläglich stammeln. Nur ein Blick, eine Geste lässt uns erschaudern alles andere wird Nebensache und bedeutungslos.
Die Liebe ist des Glückes Kind
Erst Hauch dann Sturm und wieder Wind
Sie ist das Ahnen einer Welt
In der es uns so gut gefällt
Sie bringt uns Glück und bringt uns Leid
Und macht uns doch am End gescheit
Wer sie je fand vergießt sie nie
Sie ruht in ihm als sanfte leise Melodie
Ich habe die Liebe so kennen gelernt, nur einmal, ein einziges mal habe ich sie gespürt und erlebt so deutlich so schön aber auch so hart, habe gelacht, aber vielmehr geweint, war nicht reif und habe die liebe verloren, durch meine Schuld nicht gehalten und viel, ja sehr viel gelitten.
Liebt ich ein Madel einmal so heiß wie wohl das Feuer schmelzet das Eis
Sang ich Ihr Hymen in mondheller Nacht stand sie am Fenster und lauschte mir sacht
Tränen des Leides verliefen im Sand als unser Glück sein Ende dann fand
Brach auch mein Herz vor Kummer entzwei fühlte ich brennend welch Kraft Liebe sei
Irrte ich suchend viel Jahre umher konnte doch finden das Glück nimmer mehr
Verweilte vergebens an mancherlei Ort steht’s zogen sehnsüchtige Mächte mich fort
Nun bin ich alt und gebeugt ist mein Gang blieb ich doch einsam mein Leben lang
Und strecke ich mich zur Ruhe einst aus so weiß ich das eine ganz genau
Dort droben im Himmel das Madel ich find und selig vereint wir beide dann sind
All Trübsal und Sorgen all Wehmut und Leid für immer entschwinden in Ewigkeit
Und noch einem Mal mit tiefen Erregen füllt sich mein Auge mit schimmernden Tränen
Sie waschen hinfort die Last des Lebens so dass ich erkenne es war nicht vergebens
Ich möchte es nicht missen dieses Erlebnis, habe es nie bereut, habe mich weiterentwickelt mit der Zeit und weiß dieses Erlebnis war ein Baustein auf meinem Schicksalsweg ein Baustein den ich vielleicht zunächst falsch gelegt hatte, aber ich habe ihn korrigiert, richtig hingelegt so dass er ein sehr wichtiges Element in meiner Entwicklungsgeschichte ist. Und dennoch trotz all dieser Erkenntnisse bleibt sie doch die Wehmut in der Erinnerung – und manchmal – denke ich zurück – möchte ich wieder weinen, weinen um die verlorene Liebe.
Es gibt sie, die Liebe, es ist kein Spruch, kein Gerede, sie ist irgendwann da in all ihrer Schönheit aber auch in all ihrer Härte.
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