Hallo zusammen
Wer hat ähnliche Erfahrungen? Gerne möchte ich Eure - Frauen wie Männer - Erfahrungen mitbekommen.
Die Geschichte:
Ich bin 31 Jahre jung, in der 10. Woche glücklich schwanger. Bis vor wenigen Monaten, wusste ich gar nicht OB ich überhaupt Mutter werden möchte. Als "es" passierte, ging eine unerwartete Herzblume auf.
Der Vater ist 26 Jahre jung und hat zum 2. Mal sein Studium begonnen.
Seit einigen Monaten führten wir eine lockere Verbindung, wohlweislich, dass noch alte Beziehungsängste da waren. Nach dem Motto: Im Moment lieber unverbindlich bleiben, die Momente und Gefühle geniessen und beobachten was entsteht... wir führten eine herzliche Verbindung ohne klassische offizielle Verbindung. Es war etwas am entstehen... aber beide dachten nicht an ein Wesen... :-)
Als er erfuhr, dass er Vater werden könnte, war er völlig glücklich aus dem Häuschen. Sagte, er stünde 100% hinter mir egal welchen Weg ich einschlagen würde. Und als ich ihm sagte, 80% spricht in mir FüR das Kind, freute er sich wie ein Honigkuchenpferd.Wir würden es zusammen in Liebe, Glück und Frieden aufziehen. Wow - ich bin noch heute dankbar für diese wertvolle Erfahrung!
Nachdem er mit seiner Familie geredet hatte und seinen Freunden, wurde er zunehmend nervös und unsicher. Kind und Beziehung? Das war zuviel auf einmal.. Wir redeten darüber WIE wir dies gestalten wollen... Aber beim jungen Mann war nur noch Panik vorhanden. Doppeldeutige Kommunikation wie: Ich liebe Dich nicht und gleichzeitig mich innig umarmen, durchzogen Stunden.. ich merkte, dass er versuchte der Situation Herr zu werden indem er Distanz kreierte.
Da ich für mich 100% zum Kind stehen wollte und seine Unsicherheit mich beeinflusste, zog ich mich paar Tage zurück. In diesen Tagen rastete er völlig aus, statt mich zu treffen, schrieb er ein Email, dass er mich nicht liebt und darum das Kind nicht leben darf. Schmerz! Aber gleichzeitig fand ich ein Geschenk im Schmerz - ich konnte meine Herzentscheidung treffen! Ich werde Mama! Mit Lust und Liebe! :-)
Der Vater ist informiert, dass ich das Kind trotzdem bekomme und er frei ist, seinen persönlichen Weg Vater zu sein, zu finden. Seit mehreren Wochen habe ich gerade gar nix gehört...
-- Welcher Mann hat ähnliche Erfahrungen und schildert mir sein Inneres?
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