Wenn der Morgentau auf dem Gras meine Socken durchnässt, die nur mit Badelatschen beschuht über den Rasen schlendern,
wenn der kühle Wind durch die Löcher meiner Jeans weht und meine Beine berührt,
wenn der vertraute Weg zu etwas Besonderem wird,
wenn mir die noch schlafenden Bäume ein Gefühl von Heimat und zugleich Melancholie vermitteln
und wenn das Datum in meinem Personalausweis mir sagt, dass ich volljährig bin,
dann weiß ich, ich kann den Zwängen meiner Freiheit nicht entfliehen.
Nie war ich so frei und so gefangen wie in diesen Tagen.
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