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| Liebeskummer: Die Liebe meines Lebens? |
[Samstag, 06.November. 2004 @ 14:29:31 CET] |
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Geschrieben am Samstag, 06.November. 2004 @ 14:29:31 CET von Anonymous
Erstellt von Anonymous |
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Hallo,
eine kleine verrückte Geschichte, die mir (w, 27) wiederfahren ist (und immer noch wiederfährt)...
Seit über zwei Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen. Auf die Frage, ob ich ihn sofort heiraten oder mich stattdessen auf der Stelle von ihm trennen würde, habe ich bisher noch keine wirkliche Antwort gefunden.
Kurz nachdem wir zusammenkamen, sah ich IHN zum ersten Mal.
Von der allerersten Sekunde an wusste ich, dass ER es war. Es war nach meinem Vorstellungsgespräch bei einer neuen Firma, bei der er auch arbeitete. Wir sahen uns in die Augen und bei mir machte es klick.
Jedesmal wenn ich IHN sah, wurde ich fürchterlich nervös und fühlte mich ausserstande, auch nur einen vernünftigen Ton mit ihm zu sprechen. Auch er schien ein wenig schüchtern zu sein. Auch hatte ich ein furchtbar schlechtes Gewissen meinem Freund gegenüber, denn schon was ich in Gedanken mit IHM tat, war mehr als Betrug.
So kam es, dass wir über ein Jahr auf engstem Raum zusammenarbeiteten, ohne dass etwas geschah, ja, ohne dass wir je mehr als einige wenige Worte miteinander wechselten.
Als er schliesslich die Firma verliess, war ich einerseits etwas traurig, andererseits aber auch wahnsinnig erleichtert, da die ständige Hochspannung auf einmal verschwunden war.
Nach einiger Zeit begann ich ihn zu vermissen. Als würde er das spüren, kam er ab und zu zu Besuch, erzählte ein wenig, ging wieder.
Oder er rief an, wir unterhielten uns ein wenig (am Telefon war es einfacher).
Ich hatte schon tausend Möglichkeiten, ihm näher zu kommen und habe keine einzige genutzt.
Jetzt habe ich selbst die Firma verlassen und sehe ihn nicht mehr. Ausser einmal vor einigen Wochen, als ich an ihm vorbeifuhr, er ging in Begleitung einer Frau spazieren. Warum auch nicht? Warum sollte er keine Beziehung haben, nachdem er mindestens zwei Jahre alleine gewesen war?
Seltsamerweise machte es mir nicht viel aus, ihn so zu sehen.
Dennoch vermisse ich ihn und habe das Gefühl, dass zwischen uns eine tiefe Verbindung besteht, die nicht einfach so getrennt werden sollte. Ich möchte wissen, dass er in meiner Nähe ist und dass es ihm gutgeht und dass er weiss, wo ich bin und dass es mir gutgeht. Das ist alles, was ich möchte.
Diese Geschichte habe ich noch nie zuvor jemandem erzählt. Sollte er, der gemeint ist, zufällig darauf geraten, wird er wissen, dass ich von ihm spreche.
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